| Grundwasserbrunnen |
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Die dritte und effektivste Wärmequelle ist das Grundwasser, sofern dieses in geeigneter Qualität und Tiefe vorhanden ist. Selbst an den kältesten Tagen beträgt seine Temperatur zwischen 7 und 12°C. Um diese Wärme nutzen zu können wird über Brunnen das Grundwasser entnommen und über eine Wärmepumpe geleitet. Anschließend, nachdem es abgekühlt ist, wird das Wasser in einen Schluckbrunnen wieder in den Untergrund geleitet. Es muss darauf geachtet werden, dass Schluckbrunnen und Förderbrunnen ausreichend Abstand zueinander haben, da es andernfalls zu einem Temperaturkurzschluss kommen kann, bei dem eine deutliche Verminderung der Wärmeentzugsleistung eintritt. Dieser Abstand sollte ca. 10 bis 15m betragen. Wie auch bei Erdsonden und Erdreichkollektoren sind für die Auslegung von Grundwasseranlagen Vorabuntersuchungen notwendig, die Aussagen über hydrogeologische Parameter wie beispielsweise die Durchlässigkeit des Bodens oder Fließrichtung und Fließgeschwindigkeit des Grundwassers geben. Zusätzlich dazu müssen chemische Untersuchungen des Grundwassers durchgeführt werden, um die Verträglichkeit des Wassers in Bezug auf den Verdampfer feststellen zu können. Auch bei Brunnenanlagen ist eine Genehmigung bei der zuständigen Behörde einzuholen. In diesem Fall der Wärmequelle kommt eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe zum Einsatz.
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